Zimmermann Racing Team!

Hallo liebe Motorsportfans, das 24h- Rennen 2004 ist vorbei!

Wir haben es geschafft!!!  Die " G R Ü N E  H Ö L L E " ist bezwungen!
   In unserer Klasse Platz 19 von 42 und das in der stärksten Klasse überhaupt im Feld.
   Platz 123 im Gesamt von 220 Startern. Ein Spitzen Ergebnis!

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Rennbericht vom 24h-Rennen 10. bis 13. Juni 2004

Noch nie hatten wir ein so schweres Rennen. Der immer wieder einsetzende Regen verlangte einem alles ab, trotzdem waren wir in keinem Unfall verwickelt. Unser Fahrzeug war so Top vorbereitet, daß wir nichts reparieren, aber wirklich nichts reparieren mußten, nicht einmal die Bremsbeläge wechseln. Die Crew ist der Hammer, noch nie wurden die Reifen so oft gewechselt wie in diesem Rennen, bedingt durch die Witterung.
Der Motor lief wie ein Uhrwerk, Drehmoment satt, Danke an die Leute von Escher-Motorsport.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Sponsoren, Fans und Mashalls an der Strecke, die uns Glück gewünscht und die Daumen gedrückt haben.
Dienstag sind einige der Crewmitglieder los gefahren, um die Box und das Fahrerlager einzurichten. Der Rest der Truppe fuhr am Mittwoch, denn die Windschutzscheibe wurde noch ausgewechselt und Werbung mußte noch geklebt werden, sowie kleinere Reparaturen.
Am Mittwoch-Nachmittag ging es zur Papierabnahme und anschließend zur Technischen Abnahme. Das Fahrzeug wurde gewogen, sowie die Fahrer mit Ihrer Ausrüstung. Es ging alles glatt, denn unser Renner war Top vorbereitet.
Donnerstag haben wir Teammitgliedern geholfen, die im Castrol-Haugg-Cup starteten. Den Rest des Tages gingen wir an die Rennstrecke und sahen uns das Rahmenprogramm als Zuschauer an.
Freitag-Morgen, 10.00 Uhr, Start des 1.Zeittrainings. Der Renner lief Spitze, aber nach jeder Trainingssitzung eines Fahrers ging der Motor in der Box aus, Kurios. Nach dem Training leichter Överlust am Filterflansch. Wir hatten eine Trainingszeit von 10.42, reichte auf jeden Fall, also keine Sorge.
Nach dem Training Flansch ausgebaut und ab nach Gallade-Motorsport. Hier half uns ein Mechaniker und drehte die Planfläche neu ab, nette Leute dort. Der Motoraussetzer wurde schnell gefunden, ein Kabelbruch.
Das 2.Zeittraining fuhr Helmut Arens und testete das Fahrzeug. Alles in Ordnung. Wir konnten in Ruhe die Startaufstellung am Samstag abwarten.


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Samstag-Morgen die Startaufstellung begann gegen 12.30 Uhr. Schon jetzt war abzusehen, das das Wetter alles über den Haufen werfen würde. Hoffentlich keine technischen Defekte oder in einen Unfall verwickelt werden. Pünktlich ging es in die Einführungsrunde, gefahren von Helmut Arens.
Dann 15.00 Uhr der Start. Einige Minuten später Regen, waren Gott sei Dank, mit Regenreifen unterwegs. Bis zum 1.Fahrerwechsel lief alles glatt. Auch die folgenden Fahrersektionen ohne Probleme. Es wurde Nacht, das Wetter spielte komplett verrückt. Ob Werkteams oder kleinere Teams, wie wir, jeder bangte um Fahrer und Maschine. Die ganze Nacht durch das absolute Wetterchaos, alle warteten auf den Morgen. Im Dunkeln nicht immer zu erkennen, ob die Fahrbahn naß oder trocken war.
Gegen 10.00 Uhr sah die Welt gut für uns aus, keine Beule, kein Problem, hoffentlich geht alles glatt.


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Gegen 10.30 Uhr stieg Heribert Blümel ins Cockpit und spulte seinen Törn ab. Dann übernahm gegen 13.00 Uhr Helmut Arens das Steuer. Die Pace wurde langsam gedrosselt, bangen im ganzen Team. Wird alles halten, spielt uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung?
Dann das Unglaubliche, das Team mit den Fahren hat beschlossen, das ich, Ralf Zimmermann, den Schluß-Törn fahren sollte. Und das nach den Strapazen der letzten Wochen. Ich werde wohl in der letzten Stunde jedes Geräusch wahrnehmen, aber ich freue mich auf den Schlußtörn. Es war unbegründet, denn der Renner lief wie geschmiert. Dann endlich, die allerletzte Runde, die Fans, die Marshalls, alles winkte und jubelte. Es treibt einem die Tränen ins Gesicht.
Dann der Zieleinlauf, nicht zu glauben, wir haben nicht eine Schraube während dem Rennen gedreht. Dank des Wetters durfte das Team ca. 15 Mal die Reifen wechseln, jetzt können Sie es. Saubere Arbeit im Vorfeld und tausend Dank den Teammitgliedern!
Im Parc-Ferme gratulieren sich die Fahrer und meine Bande nahm sich gegenseitig in den Arm, tolle Truppe, ohne die wir nicht einen Meter fahren würden.

Wir haben es geschafft, das härteste Rennen der Welt, die " N ü r b u r g r i n g  N o r d s c h l e i f e " zu bezwingen!!!

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